Mit den Worten, „das dieses die letzte Dienstversammlung der Ortsfeuerwehr Achmer Im Feuerwehrhaus am Richteweg ist“, eröffnete Achmers Ortsbrandmeister die Dienstversammlung der Wehr. Wer von den anwesenden Mitgliedern und Gästen jetzt allerdings meinte, dass es vielleicht ein neues Feuerwehrhaus gibt, der irrte sich. „Denn ab dem ersten Februar lautet die neue Anschrift Paul-Jaschke-Weg 4 wie Lüssenheide erläuterte.

„Insgesamt waren es im vergangenen Jahr deutlich weniger Einsätze, zu den die Ortswehr alarmiert wurde,“ so Lüssenheide weiter, „die allerdings waren wesentlich anspruchsvoller und gefährlicher“. Dabei verwies Lüssenheide auf den Brand am Laubuschweg in Pente. Aus einem anfangs recht harmlosen Feuer auf einem Stoppelfeld wurde aufgrund drehender Winde sehr schnell ein ausgedehnter Flächen und Waldbrand. „Ein Landwirtschaftliches Anwesen und zwei weitere Häuser konnten gerettet werden doch eine Ausbreitung in den Wald konnte nicht verhindert werden“, so Lüssenheide. Aber auch das Feuer auf dem Gelände der Firma Kohl und der Brand eines Traktors und dem mit Stroh beladenen Anhänger auf der Westerkappelner Straße mitten im Ort hielten die Achmeraner Brandschützer auf Trab.

Ein weiteres wichtiges Thema war für Lüssenheide die Personalgewinnung.  „Wir haben zwar 45 Mitglieder, aber davon arbeiten nur vier in Achmer, vier weitere sind im Schichtdienst tätig und somit auch mal am Vormittag verfügbar. Gleichzeitig haben wir aber auch vier Mitglieder durch Wohnortwechsel an andere Feuerwehren verloren“, somit ist es Tagsüber etwas knapp beim Personal“, so Lüssenheide zum Abschluss.

Björn Lüssenheide, Herman Droste, Wilfried Menke, Anke Hennig, Sebastian Wippermann, Christian Mai, Lukas Frühauf, Marco Berndzen, Stefan Klawitter, Daniel Küpker, Henning Stricker und Björn Mai.

„Insgesamt 41 Einsätze, davon 24 Brandeinsätze wurden von den ehrenamtlichen Kräften in Achmer im vergangenen Jahr abgearbeitet“, so der Stellvertretende Ortsbrandmeister Björn Mai. „Ferner nahmen neun Kameraden an Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil und zu den regelmäßigen Dienstabenden kamen noch drei Übungen mit der Technischen Einheit (TE) Bahn 2“, wie Mai weiter berichtete

Das Thema Tagesverfügbarkeit griff dann auch der kommissarische Stadtbrandmeister Wilfried Menke auf. „Auch in den sieben anderen Ortsfeuerwehren ist die Personaldecke tagsüber, während der Kernarbeitszeit der meisten Feuerwehrkameraden, sehr dünn“, so Menke. In diesem Zusammenhang sprach er auch die gestiegenen Einsatzahlen bezüglich Türöffnungen und Tragehilfe für den Rettungsdienst an. „Von den rund 300 Einsätzen im letzten Jahr wurden die Ortsfeuerwehren zu 50 Einsätzen alarmiert, bei den es lediglich darum ging, eine Tür zu öffnen, weil dahinter eine nicht mehr ansprechbare Person vermutet wurde oder diese die Tür, z.B. nach einem Sturz, nicht mehr selbstständig öffnen konnte oder der Rettungsdienst Tragehilfe benötigte“, so Menke. „An diesem Thema müssen wir zusammen mit dem Landkreis als Träger des Rettungsdienstes arbeiten.

Beförderungen

Lukas Frühauf wurde nach seiner Aufnahme in die Wehr und dem erfolgreichen Abschluzss der Truppmann-Ausbildung zum Feuerwehrmann befördert. Christian Mai wurde durch Lüssenheide zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Marco Berndzen trägt nun den Dienstgrad des ersten Hauptfeuerwehrmann und Henning Stricker wurde zum Oberlöschmeister befördert. Die Beförderung von Björn Mai zum Brandmeister vollzog Wilfried Menke, der sich zum Abschluss gemeinsam mit Matthias Hintz von der Stadtverwaltung, Ortsbürgermeisterin Anke Hennig und den Fraktionsvorsitzenden der im Ortsrat vertretenen Parteien für die geleistet Arbeit bedankte.

Text: Henning Stricker
Foto: Maik Jedrowiak

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Achmer

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