Die Wetterextreme sorgten auch im abgelaufenen Jahr wieder für viele Einsätze bei den Penter Brandschützern. Während im Sommer die Stoppelfeldbrände, insbesondere am Laubuschweg für länger Einsätze sorgten, hieß es im Herbst für die Penter Feuerwehrleute in der Alarmierung, das Bäume auf den Straßen liegen. Aber auch die Rettung von Rehen aus dem Mittellandkanal und die Unterstützung von anderen Wehren bei Einsätzen in Achmer und Bramsche gehörten zu den vielfältigen Aufgaben der Penter Feuerwehr.

Insgesamt 32 Einsätze verzeichnete der Jahresbericht 2019 von Ortsbrandmeister Rolf Stückemann. 16 mal hieß es dabei Brandeinsatz und weitere 16 mal wurde Technische Hilfe geleistet. Zusätzlich trafen sich die Mitglieder der Wehr zu insgesamt 27 Ausbildungsdienstabenden. „In der Summe kommen wir auf etwas mehr als 1500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit“, so Stückemann. „Zusätzlich wurden einige Neuanschaffungen getätigt, so haben wir zum Selbstschutz bei Einsätze jetzt unter anderem vier neue Rettungswesten bekommen“, so Stückemann weiter. Zusätzlich

v.l.n.r.: Rolf Stückemann (Ortsbrandmeister), Matthias Hintz, Sascha Mörsch, Wilfried Menke, Frank Schulte, Marcel Schulte, Matthias Pentermann, Thomas Melke-Hövelkamp (stellv. Ortsbrandmeister)

Des Weiteren konnte Stückemann gemeinsam mit dem kommissarischen Stadtbrandmeister Wilfried Menke im Laufe der Dienstversammlung zwei Beförderungen aussprechen. Sascha Mörsch hatte im vergangenen Jahr zwei Wochen lang die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz besucht und erfolgreich den Lehrgang zum Gruppenführer absolviert. Dafür wurde er nun zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Zum 1. Hauptfeuerwehrmann wurde Matthias Pentermann befördert. Marcel Schulte wurde zum Gerätewart ernannt, Frank Schulte zum Sicherheitsbeauftragten der Wehr, in der sich übrigens seit 24 Jahren kein Mitglied mehr im Dienst verletzte.

Für die Verwaltung berichtete Matthias Hintz darüber, dass im Haushalt der Stadt Bramsche Gelder für die Neuanlage von Löschbrunnen bereitgestellt werden. „Die genauen Standorte für die Brunnen stehen allerdings noch nicht fest“, so Hintz, der sich auch im Namen der Stadtverwaltung für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer bedankte.

Text und Foto: Henning Stricker

Penter Brandschützer verzeichneten 32 Einsätze im vergangenen Jahr.

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