Anlässlich des massiven Befalls von Eichen mit Eichenprozessionsspinnern warnt die Stadt Bramsche erneut vor fahrlässigem Umgang mit dem Schädling. Meiden Sie unbedingt die betroffenen Bereiche!

Nach ersten Einschätzungen breiten sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners in der Stadt Bramsche in diesem Jahr noch einmal deutlich stärker aus als im Vorjahr. Täglich erreichen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dutzende Meldungen über Sichtungen von Eichenprozessionsspinnern. Mittlerweile werden keine einzelnen Bäume, sondern schon ganze Straßenzüge gemeldet.

Täglich gehen bei der Stadt Bramsche Dutzende Meldungen über Sichtungen von Eichenprozessionsspinnern ein.

Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, den Schädling zu bekämpfen. Längst sind Fachfirmen mit der kurzfristigen Entfernung der Nester und Raupen beauftragt worden. Die Stadt Bramsche bittet Bürgerinnen und Bürger, sich nicht in der Nähe von befallenen Bäumen aufzuhalten. Areale mit befallenen Bäumen werden abgesperrt oder mit Warnhinweisen gekennzeichnet.

Angesichts der Häufung von Meldungen bittet die Stadt Bramsche um Verständnis Ihrer Bürgerinnen und Bürger. Aktuell kann nicht geleistet werden, jeder E-Mail und jedem Anruf sofort nachzukommen. „Wir haben eine Prioritätenliste erstellt, die ständig aktualisiert wird. Die Fälle müssen nach Dringlichkeit der Gefahr für betroffene Menschen nach und nach abgearbeitet werden“, sagt Bramsches Erster Stadtrat Ulrich Willems. „Oberste Priorität haben dabei Bereiche, in denen besonders Kinder gefährdet werden können, wie zum Beispiel an Schulen, Kindergärten und auf den jeweiligen Wegen zu diesen Gebäuden. Auch müssen die stärker frequentierten innerörtlichen Siedlungsbereiche vorrangig behandelt werden.“

Ansprechpartner bei der Stadt sind die Mitarbeiter Johannes Fünfzig und Matthias Hintz. Wer Eichenprozessionsspinner gesichtet zu haben meint, wird gebeten, eine E-Mail zu schicken, möglichst mit Foto des Fundes.

Grundsätzlich sind folgende Hinweise zu beachten:

  • Achten Sie auf die Beschilderung „Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner“ und meiden Sie diese Bereiche.
  • Berühren Sie niemals Raupen und Nester.
  • Auch unterhalb der befallenen Bäume können am Boden liegende Brennhaare noch jahrelang gesundheitliche Probleme auslösen.
  • Lassen Sie die Bekämpfung nur von fachkundigem Personal durchführen.
  • Falls Sie in Kontakt mit den Härchen gekommen sind, sollten Sie zum Arzt gehen und ihm mitteilen, dass wahrscheinlich Kontakt mit den Haaren des Eichenprozessionsspinners bestand.
  • In Einzelfällen kann es zu schweren allergischen Reaktionen mit Asthma und Atemnot kommen. Rufen Sie notfalls sofort den Rettungsdienst.
  • Duschen und Haare waschen, Augen mit viel Wasser spülen.
  • Tragen Sie keine Brennhaare über Kleidung, Schuhe, Kinderwagen etc. in die Wohnung.
  • Wechseln Sie kontaminierte Kleidung und waschen Sie sie bei mindestens 60 Grad.
  • Um Haare von Kleidung oder Haut zu entfernen, können Sie Klebeband benutzen oder eine Fusselrolle, wo einzelne Klebeblätter entfernt werden können. Beachten Sie dennoch die obigen Hinweisen (Zusatzhinweise Feuerwehr / Rettungsdienst)

Stadt Bramsche

Stadt Bramsche warnt vor Eichenprozessionsspinnern- Feuerwehr *nicht* verantwortlich!

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