Anhebung der Altersgrenze und weitere Entscheidungen im Ausschuß fallen

Die Bramscher Nachrichten berichten über die Anhebung der Altersgrenze für ältere Feuerwehreinsatzkräfte. Wie wir finden, eine lohnenswerte Idee, da die älteren Einsatzkräfte durchaus Erfahrung und Wissen mitbringen. Etwas, das wir nicht missen möchten. Des Weiteren wird über die Einführung einer Kinderfeuerwehr im Ausschuß beraten. Alles weitere im Text von Björn Diekmann.

Bramscher Feuerwehrleute sollen künftig bis zum Erreichen des 67. Lebensjahres im aktiven Dienst bleiben können. Bislang war der Übergang zur Altersabteilung mit Vollendung des 63. Lebensjahres vorgesehen.

Die Möglichkeit, länger im aktiven Dienst zu bleiben, soll mit einer Neufassung der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bramsche erreicht werden, mit der sich am Montag, 11. März 2019, der zuständige Fachausschuss des Stadtrats befassen wird. Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr im Bramscher Rathaus.

Mit der Neufassung der Satzung folgt die Stadt Bramsche neuen landesrechtlichen Regelungen: Im vergangenen Jahr war bereits das Niedersächsische Brandschutzgesetz geändert worden, die Altersgrenze für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im aktiven Dienst wurde ebenfalls auf 67 Jahre angehoben. Die Änderung war nach langwierigen Diskussionen beschlossen worden. Schon 2014 hatte eine Untersuchung des Landesrechnungshofes ergeben, dass die Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen nur bedingt einsatzbereit seien, weil insbesondere zwischen 8 und 16 Uhr berufsbedingt häufig keine Leute zur Verfügung stünden. Nachdem deshalb zunächst ein Anheben der Altersgrenze auf 65 Jahre im Raum stand, ist nun also ein Verbleib im aktiven Dienst bis Erreichen des 67. Lebensjahres möglich. 

Bei den Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehren in unserer Region war ein Anheben der Altersgrenze schon positiv bewertet worden, als die ersten Diskussionen dazu geführt wurden: So hielt es Bramsches Stadtbrandmeister Amin Schnieder für durchaus sinnvoll, die „älteren“ Feuerwehrleute über 63 Jahre weiterhin einzubinden. „Die Leute sind in dem Alter noch fit, vielleicht nicht für alle Aufgaben, aber doch für die allermeisten. Sie haben oft Führungserfahrung, und sie sind zumeist – wenn beispielsweise die Kinder aus dem Haus sind – in einer Lebenssituation, in der sie die Zeit und auch immer noch die Lust haben, in der Wehr aktiv zu bleiben“, sagte er damals. Schnieder machte allerdings zugleich deutlich, dass die Feuerwehren eher Probleme damit hätten, genügend Nachwuchs zu finden. Auch dafür gelte es Lösungen zu finden.

Ob eine Möglichkeit dafür eine Kinderfeuerwehr sein könnte? Die neue Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bramsche jedenfalls soll diese Möglichkeit vorsehen, eine einzurichten. Sie wäre für Kinder zwischen dem sechsten und elften Lebensjahr gedacht und damit der bereits bestehenden Jugendfeuerwehr für Jugendliche zwischen dem zehnten und 17. Lebensjahr vorgeschaltet.

Außerdem soll durch die Satzung eine sogenannte Doppelmitgliedschaft gestattet werden. Ehrenamtliche könnten dadurch künftig in zwei Feuerwehren den Einsatzabteilungen angehören, beispielsweise am Wohnsitz und am Geschäftssitz des Arbeitgebers.

Den gesamten Artikel finden Sie auch hier bei den Bramscher Nachrichten.

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